Weingut Rösch-Spies

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Weingut Rösch-Spies

Ute und Sieghard Spies
Gimbsheimer Str. 4-6
67583 Guntersblum

Tel: 0 62 49 / 24 44
Fax: 0 62 49 / 88 23
e-mail: roesch-spies@t-online.de

 

ECOVIN Rheinhessen

Aktuell Frühjahr 2011

Liebe Weinfreundin, lieber Weinfreund,

der Weinjahrgang 2010 fand in der Presse bereits eine große Resonanz. So wurde – wie alle Jahre – natürlich die Qualität des Jahrganges und seine Besonderheiten eifrig diskutiert. Es war sicherlich ein außergewöhnlicher Jahrgang – und dies in zweierlei Hinsicht. Einerseits ließ der etwas unterkühlte Sommer uns um eine gute Qualität bangen, was andererseits aber wieder durch eine sehr geringe Erntemenge ausgeglichen werden konnte. Bleibt als Resümee die Feststellung: Qualität sehr ansprechend – Menge allerdings gering.

Wir haben die ersten 2010er auf die Flasche gefüllt und sind nach wie vor von der Qualität der Weine sehr angetan. Sie sind erstaunlich fruchtig und aromatisch.

Eine weiterer analytischer Wert - abgesehen vom Mostgewicht (in Grad Öchsle gemessen) rückte aber auch in den Blickpunkt des Interesses: Die Weinsäure. Diese war trotz der Reife und der guten Qualität des Jahrganges doch recht hoch. Nun lässt sich dieses Problem recht leicht lösen, indem man die Säure der Moste bzw. Weine auf chemischen Weg mit etwas Kalk neutralisiert. Diese Methode greift aber die Weine doch etwas in ihrer Substanz an, da man nicht nur Säure bindet, sondern auch noch andere Inhaltsstoffe entfernt.

Wir haben uns deshalb auch bei den Weißweinen dazu entschlossen, die Säureminderung durch den „biologischen Säureabbau“ vorzunehmen. Dies ist nicht etwa eine Methode, die nur den biologisch wirtschaftenden Winzerbetrieben gut ansteht- nein, dies kann natürlich von allen Betrieben durchgeführt werden. Bei Rotweinen ist dieses Verfahren Standard und funktioniert folgendermaßen: Die Gesamt-Weinsäure besteht aus der (etwas unreiferen) Äpfelsäure und der eigentlichen Weinsäure. Durch bakterielle Kulturen wird nun unter bestimmten Bedingungen (pH-Wert, Temperatur) die Äpfelsäure zur milderen Milchsäure abgebaut. Dieses Verfahren kann also auch bei Weißweinen eingesetzt werden. In der Schweiz ist das übrigens die dort übliche Methode auch des Weißwein-Ausbaues.

Bei uns wird diese Methode auch gerne bei den Burgunder-Rebsorten angewendet, also auch bei Grau- und Weißburgunder Weinen. In diesem Jahr haben wir auch den Riesling einem „biologischen Säureabbau“ unterzogen und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Sie haben somit in diesem Frühjahr eine breitere Rieslingauswahl: Zum einen unsere mittlerweile perfekt gereiften Rieslinge: den trockenen aus 2009 mit Glasverschluss und den Riesling feinherb. Dazu dann den „besonderen“ Riesling aus 2010 mit einem frischen Zitrusaroma und sehr fruchtigem Geschmack!

Für die Freunde unserer Roséweine gibt es wieder den beliebten Schwarzriesling Rosé trocken des aktuellen Jahrganges. Eine weitere Rosé-Spezialität konnten wir Ihnen (und uns) nicht vorenthalten: Einen 2009er Cabernet Sauvignon Rosé Spätlese! Mittlerweile ein Jahr im Holzfass gereift hat er uns sehr überzeugt, ja begeistert. Ausdrucksstarke mediterrane Aromen (denn dort kommt der Cabernet Sauvignon ja her) und einem herrlich dichten Geschmackseindruck lassen diesen Rosé zum idealen Essensbegleiter – nicht nur der sommerlichen Grillfeste – werden.

So ist sicherlich für jeden Geschmack in unserer Weinauswahl etwas dabei!

Wir wünschen Ihnen somit einen schönen Frühling und Sommer mit entspannten Abenden und dem Genuss unserer Weine.

Ute und Sieghard Spies
Weingut Rösch - Spies
Guntersblum, den 10.04.2011

Frühjahr 2011

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DAS JAHR DES WINZERS: DIE ÜBERSICHT

 

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